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Die Anpassung von Hörgeräten erfolgt in mehreren Schritten, um sicherzustellen, dass sie optimal auf die individuellen Bedürfnisse und den Hörverlust des Trägers abgestimmt sind. Hier ist ein allgemeiner Ablauf der Hörgeräte-Anpassung:


1. Erstgespräch und Untersuchung
Anamnese: Zu Beginn wird ihr Hörstatus erfragt. Fragen zu den Hörgewohnheiten, dem Alltag und den spezifischen Hörproblemen (z. B. in lauten Umgebungen oder bei Telefonaten) werden geklärt.
Hörtest: Ein detaillierter Hörtest wird durchgeführt, um den Grad und die Art des Hörverlustes zu bestimmen.
Otoskopie: Eine Untersuchung des äußeren Gehörgangs und des Trommelfells wird durchgeführt, um sicherzustellen, dass keine Erkrankungen oder Blockaden vorliegen.


2. Beratung und Auswahl des Hörgeräts
Auf Basis des Testergebnisses und der Bedürfnisse wird das passende Hörgerät empfohlen. Hierzu gehören verschiedene Modelle und Technologien, wie z. B. Hinter-dem-Ohr (HdO) oder Im-Ohr (IdO) Hörgeräte, sowie Optionen wie Bluetooth-Konnektivität oder Tinnitus-Maskierung.
Wir erklären die Funktionen und die Bedienung der Geräte.


3. Anpassung und Programmierung
Erste Anpassung: Die Hörgeräte werden mit einem Computer und speziellen Programmen auf Ihre Hörkurve abgestimmt. Hierbei wird das Hörgerät so eingestellt, dass es die verlorenen Frequenzen verstärkt und die Verständlichkeit in verschiedenen Hörsituationen verbessert.

In-situ-Messung: Die In-situ-Messung bei der Hörgeräteanpassung ist eine präzise Methode, um die genaue Wirkung eines Hörgeräts im Ohr des Trägers zu überprüfen. Sie wird verwendet, um sicherzustellen, dass das Hörgerät die richtigen Verstärkungs- und Klangparameter bietet, basierend auf den individuellen Gegebenheiten des Ohres. Bei dieser Messung wird das Hörgerät in der tatsächlichen Hörumgebung des Nutzers getestet, um eine noch genauere Anpassung zu ermöglichen.

Probetragen: Sie tragen die Geräte eine Zeit lang, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Dabei werden wir feine Anpassungen an den Geräteeinstellungen vornehmen, um den Tragekomfort und die Klangqualität zu optimieren.


4. Feinjustierung und Feinabstimmung
Feedback: Sie geben Rückmeldung über den Klang, den Tragekomfort und die Handhabung. Anhand dieser Rückmeldungen werden die Einstellungen weiter angepasst. Möglicherweise müssen Lautstärke, Klangfarben oder auch die Geräuschunterdrückung nachjustiert werden.
Test in realen Situationen: Sie werden gebeten, das Hörgerät in verschiedenen Alltagssituationen (z. B. in einer Unterhaltung oder in einer lauten Umgebung) zu testen.


5. Nachsorge und regelmäßige Anpassungen
Kontrolltermine: Regelmäßige Nachuntersuchungen sind wichtig, um die Geräte weiter zu optimieren und mögliche Veränderungen im Hörvermögen zu berücksichtigen.
Wartung und Pflege: Sie erhalten Anweisungen zur Pflege der Geräte, einschließlich der regelmäßigen Reinigung und Wartung. Auch Anpassungen aufgrund von Veränderungen des Hörvermögens oder der Hörgewohnheiten können vorgenommen werden.


Fazit:
Die Anpassung von Hörgeräten ist ein individueller und dynamischer Prozess, der Geduld und Zusammenarbeit zwischen dem Patienten und dem Hörakustiker erfordert. Ziel ist es, das bestmögliche Hörerlebnis und den höchsten Tragekomfort zu bieten.

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